Zauberturm-Forum
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite

Zauberturm-Forum » Beendete Spielrunden » Midgard Spielrunde - Die Tanelorn Saga » Rilanas Studien » Das Ende der Welt?!?! » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Druckvorschau | An Freund senden | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Das Ende der Welt?!?!
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Val Val ist weiblich
Lindwurm


Dabei seit: 29.04.2007
Beiträge: 278
Herkunft: Düsseldorf


Mitglied bewerten

Level: 38 [?]
Erfahrungspunkte: 1.340.075
Nächster Level: 1.460.206

120.131 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Das Ende der Welt?!?! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Ende der Welt Teil 1

Von Lockheim brachen wir auf in Richtung des Herzogtums Moranay. Der Fürst hatte uns von seinem Freund, Lord Samulbra berichtet, der ganz offensichtlich zu einem „Monster“ geworden sein sollte, der sein Volk und seine Vasallen drangsalierte. Wir sollten der Sache auf den Grund gehen.

Nach einer ruhigen Reise kamen wir an der Straße zu Moranay an. Auf dem Weg begegnete uns ein Bauer mit einem Handkarren, den wir zur Sicherheit noch einmal fragten, ob dies auch wirklich der richtige Weg wäre, was er bejahte. Aber er warnte uns auch davor, in dieses Dorf zu gehen. Unheimliche Dinge würden dort geschehen und die Bauern aus den umliegenden Gehöften würden einer nach dem anderen verschwinden.
Wir dankten ihm für seine Auskunft und gingen unseren Weg weiter. Moranay ist kleiner Weiler. Auf den meisten Äckern der Region wächst nichts weiter als Runkelrüben. Scheußlich im Geschmack, aber nahrhaft.
Im Dorfzentrum angekommen konnten wir vier größere Häuser erkennen. Einen Gasthof, einen verwaisten Schrein, ein verbarrikadiertes Haus, das vermutlich das Lagerhaus war sowie ein weiteres, in dem wohl der Büttel wohnte und arbeitete.
In der Nähe standen vier Bauern mit, wie wir bei näherem Ansehen bemerkten, Knoblauchkränzen um den Hals und unterhielten sich aufgeregt. Raven stahl sich in ihre Nähe und versuchte herauszufinden, was diese Bauern so aufbrachte. Sie unterhielten sich wohl über die neusten Vorfälle von verschwundenen Bauern und denjenigen, den sie für den Übeltäter hielten. Als sie Raven bemerkten, verstummten die Gespräche. Raven trat näher und befragte die Bauern unverbindlich zu dem Gasthof. Ob dort Zimmer zu mieten wären usw. Dann fragte sie zum Schluss noch nach dem doch recht merkwürdigen Halsschmuck. Die Mienen der Bauern erstarrten. Sie schlugen die Kragen ihrer Umhänge und Mäntel hoch und taten so, als wäre nichts weiter und ließen Raven stehen.

Wir gingen in den Gasthof. Ein dunkler, schmutziger Raum eröffnete sich uns. Die wenigen Tische waren kaum belegt. Ein paar Bauern die ihr Feierabendbier schlürften. Während Kamosch sich mit den recht beleibten Wirt über die Kost und Unterbringung einigte, konnten wir erkennen, dass an dem Tisch neben den Tresen zwei Männer saßen, die nicht zu den Bauern gehören konnten. Kettenhemd und Lederrüstung wiesen sie mehr als Soldaten oder Vasallen des Königs aus. Wir setzten uns an einen freien Tisch und bestellten Rübenbier. Ein grausames Gesöff und wir ließen es nach dem ersten Schluck mehr als bereitwillig auf dem Tisch stehen. Kamosch ging an den Tisch der gerüsteten Männer und lud sie ein, mit uns ein Bier zu trinken. Sie setzten sich zu uns. Wir stellten uns vor und erklärten, dass wir eine Abenteurergruppe auf der Durchreise wären. Das wir von diversen Vorfällen hier im Dorf gehört hätten usw. Der eine war ein Vasall des Lord´s dieses Dorfes und der zweite war der erste Mann unter Lord Samulbra, sein Name ist mir entfallen. Dieser war sichtlich angetan von uns und drängte uns, sofort mit auf das Anwesen des Lords zu kommen um dort vorstellig zu werden und dem Lord zu helfen. Sicherlich war das unser Plan in die Nähe des Lord´s zu kommen, aber so schnell und direkt in sein Anwesen zu gehen? War das klug? Schließlich war zu hören gewesen, dass der Lord höchstselbst für die Übergriffe auf das Volk verantwortlich gemacht wurde. Nach kurzer Unterredung brachen wir mit dem Soldaten auf und ritten zur Burg von Lord Samulbra.

Auf dem Anwesen angekommen, das von zwei riesigen, zweiköpfigen Fledermäusen, die auf dem Torsims saßen geschmückt war, läutete der Soldat und kündigte unser Kommen an. Das Tor wurde. Allerdings erschien niemand um das Tor zu öffnen, sondern der Soldat selbst öffnete nun das Tor. Wir ritten auf den Hof und auch hier war niemand da, um unsere Pferde in Empfang zu nehmen. Auch das erledigte der Soldat mit einem weiteren allein. Die Fenster der Burg waren mit schwerem Ledertuch verhangen, so das sie vor Wind und Wetter (oder Sonnenlicht?) geschützt waren. Auch war es allgemein sehr sehr ruhig auf der Burg. Keine Mägde oder Diener die emsig durch die Flure huschten. Kaum Licht verbreitete sich im Inneren der Burg. Es wurde immer unheimlicher. So unheimlich, dass Kamosch schon die Hand am Schwertknauf hielt und darauf bestand, dass der Soldat vor uns ging und uns nicht womöglich in den Rücken fallen konnte. Ein buckliger, alter Diener öffnete nun die Tür zu einem größeren Saal. Das war vermutlich der Speisesaal. Eine große Tafel stand in der Mitte des Raumes und Leuchter und Fackeln erhellten ihn. Man hieß uns hier auf den Lord zu warten und der Soldat schickte sich an, den Raum zu verlassen. Das aber verhinderte Kamosch, der stattdessen den alten, lahmenden Diener bat, den Lord zu holen. Der Soldat fügte sich dem Wunsch, allerdings nicht ohne murren, dass es wohl nun sehr lange dauern könnte. Beim Anblick des dahin schleichenden Diener, konnte ich mir vorstellen, was er meinte.
08.11.2009 17:44 Val ist offline E-Mail an Val senden Beiträge von Val suchen Nehmen Sie Val in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Val in Ihre Kontaktliste ein YIM-Name von Val: jaegerin1
Val Val ist weiblich
Lindwurm


Dabei seit: 29.04.2007
Beiträge: 278
Herkunft: Düsseldorf


Mitglied bewerten

Level: 38 [?]
Erfahrungspunkte: 1.340.075
Nächster Level: 1.460.206

120.131 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Val
Das Ende der Welt Teil 2 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Kamosch und Raven unterhielten sich mit dem Soldaten. Wie lange er denn schon dem Lord diente und ob ihm irgendetwas merkwürdiges an seinem Herrn aufgefallen wäre. Wir erfuhren, dass er schon beinahe 10 Jahre für den Lord arbeitete und davor schon sein Vater in dessen Dienste stand und nein, es wäre nichts merkwürdiges an seinem Herrn.
Eine Türe wurde geöffnet und ein junger Mann, um die 20 trat ein und stellte sich als Lord Samulbra vor. Wir waren erschrocken und verwirrt ob der Jugend des Herrschers. Sagte der Soldat nicht, dass vor ihm schon sein Vater dem Lord diente? Aber angesichts dieses Jünglings war das kaum vorstellbar!

Lord Samulbra lud uns ein, mit ihm zu speisen. Er würde unsere Fragen beantworten.
Es wurde aufgetischt. Brot, Obst und etwas was aussah wie Fasan. Aber angesichts dessen, was in unseren Köpfen rumspukte, nämlich dass der Lord ein Vampir sei, hielten wir uns an Obst. Alle mal besser als Runkelrüben. Kamosch fragte ihn nun nach seinem jugendlichen Aussehen. Samulbra erklärte, dass er vor vielen Jahren einem Druiden das Leben gerettet hatte und dass dieser ihm aus Dankbarkeit das elfische Leben geschenkt hätte. Somit regiert er nun schon seit über 120 Jahren dieses Lehen. Auch für die verhangenen Fenster hatte er eine Erklärung. Aus Angst vor Attentaten hatte er sich verschließen lassen. Kein feindlich gesinnter Bogenschützen oder Feuerball konnte somit in den Räumen ein Ziel finden. Es klang alles sehr plausibel. Wir befragten ihn nach seinem Dorf und nach den Gerüchten um verschwundene Bauern. Er erklärte uns, dass er davon wüsste und seine Soldaten zu den überfallenen Gehöften in der Umgebung ausgesandt hätte, um die Vorfälle zu untersuchen. Er gab uns eine Karte auf der die Höfe der näheren Umgebung aufgezeichnet waren und zeigte uns, wo er schon überall seinen Leute hatte hingeschickt. Der letzte grausige Überfall fand auf Hof Morangard statt. Alle 8 Personen seien dort verschwunden. Seine Soldaten hätten dort schon alles untersucht, aber wir wollten es uns ebenfalls noch einmal ansehen. Es war schon nach Mitternacht, als der Lord uns anbot, anstatt im Gasthof bei ihm zu nächtigen. Ganz wohl
war uns bei der Sache nicht, aber der Gedanke tief in der Nacht zurück zum Dorf zu reiten war auch wenig reizvoll. Wir nahmen das Angebot an. Kamosch verriegelte und verrammelte die Tür, während Raven eingehend den Raum nach möglichen Gängen und Geheimtüren durchsuchte. Ich genehmigte mir ein Bad.


Im Morgengrauen versuchte jemand in unser Zimmer zu kommen. Es wurde an der Tür gerappelt. Kamosch schritt mit dem Schwert in der Hand zur Tür und öffnete. Draußen stand der Bucklige der uns unterrichtete, dass das Frühstück nun serviert sei.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf, Hof Morangard aufzusuchen. Wir kamen auf unserem Weg an dem Dorf vorbei, wo sich auf dem Marktplatz etliche Bauern um einen Karren versammelt hatten. Es war ein Alchemist, ein Händler, der dort seine Waren feil bot. Allerlei Tränke zur Stärkung und Abwehr. Die Bauern kauften was das Zeug hielt. Auch erfuhren wir, dass es wohl in der Nacht erneut einen weiteren scheußlichen Überfall des Lord´s gegeben habe. Eine Magd mit ihren Kinder war angeblich vom Lord überfallen und übel zusammen geschlagen wurde, weil sie einen Wunsch des Lord´s nicht erfüllen wollte. Aber das konnte nicht sein, da wir zu dieser Zeit noch zusammen mit Samulbra in seinem Speisesaal saßen. Was ging hier vor?

Auf dem Weg weiter zum Hof Morangard trafen wir auf den Bauern, den wir schon bei unserer Ankunft auf der Straße getroffen hatten. Er grüßte und wir fragten ihn nach dem Gehöft und ob die Soldaten des Fürsten schon etwas gefunden hätten. So erfuhren wir, dass schon seit Wochen keine Soldaten mehr in dieser Gegend gewesen seien. Aber wie konnte das sein? Eine Verschwörung? Wusste Samulbra wirklich nichts? War er womöglich selbst in Gefahr? Er selbst hatte doch seine Leute hier hin geschickt. Wir dankten und gingen langsam auf den Hof zu.

Dann geschah es. Mit einem Klirren zerbarsten zwei Fenster der Kate und zwei Monster, wie ich sie noch nie gesehen hatte, sprangen hervor. Merkwürdigerweise fühlten wir uns plötzlich zufrieden und glücklich. Diese Wesen sahen aus wie eine Art kristalline Pflanzen. Riesig im Wuchs mit Klauen aus denen eine grünliche Flüssigkeit tropfte. Aber wir fühlten einen nie geahnten Frieden in uns. Dann griffen sie an.

Kamosch wurde schwer getroffen, aber irgendwie war dann Raven an seiner Seite. Auch sie steckte schwere Treffer ein. Ich konzentrierte mich und brach dann zum Glück den Zauber, den sie auf uns gelegt hatten. Mit Klingen und Zaubern ging es den Monstern an den Kragen.
Nach unserem Sieg sahen wir, dass sich die Monster, an denen nun auch noch Kleidungsfetzen zu erkennen waren, die offensichtlich von den Bauern stammten, sich begannen aufzulösen. Ich füllte etwas von der grünlichen Masse in eine meiner Phiolen um sie zu Studienzwecken mitzunehmen.
Eine kurze Durchsicht des Hofes brachte keine neuen Erkenntnisse, dafür aber viele Fragen auf. Wir beschlossen, Lord Samulbra von den Vorkommnissen in Kenntnis zu setzen.

Im Dorf ankommen, war es wie ausgestorben. Nur der Büttel hing gefesselt und geknebelt an einem Galgen. Wir befreiten den armen Mann aus seiner misslichen Lage und er berichtete uns stockend, dass die Bauern wegen des Überfalles auf die Magd und ihre Kinder nun auf dem Weg zu Burg waren, um dem Lord ein Ende zu bereiten.
Wir schnappten uns den Büttel und machten uns auf dem Weg dorthin.

Dort angekommen, sahen wir bereits, dass das Fledermaustor weit offen stand und auch die Türe zur Burg selbst war geöffnet. Wir eilten in die Burg. Auf dem Flur lag der bucklige, lahme Diener von Lord Samulbra. Der Pöbel hatte den Armen wohl niedergestreckt. Schon hörten wir lautes Geschrei und rannten zum Saal. Vor der Türe fanden wir beinahe das gesamte Bauernvolk vor. Es forderte den Kopf des Lord´s. Kamosch versuchte die Menge zu beruhigen, aber es sah fast so aus, als würden sie sich bald auch gegen uns wenden. Und gegen einen aufgebrachten Pöbel von 150 Mann mit Forken und Fackeln hätten auch wir kaum eine Chance gehabt zu überleben. Wieder erhob Kamosch die Stimme, als sich die riesige Türe öffnete. Dahinter stand Samulbra. Mit schwarzer Rüstung, auf der die zweiköpfige Fledermaus prangte, Helm, Schild und einem Schwert das brannte und schneite.
Kamosch, Raven und ich bahnten uns einen Weg durch die Menge und gelangten zu Samulbra. In der Menge wurden wieder Stimmen laut, die die Auslieferung des Lord´s forderten. Kamosch und Raven versuchten gemeinsam mit dem Büttel den aufgebrachten Pöbel davon zu überzeugen, dass sie den Falschen lynchen würden. Nach ein paar weiteren Zwischenrufen griff sich Raven, sichtlich genervt einen Kranz von Knoblauch und legte ihn um den Hals von Samulbra. Dieser war zwar überrascht, ließ sie jedoch gewähren. Als dann schließlich gefordert wurde, dass man ihn mit Weihwasser bespritzen sollte, tat Raven auch das. Ich riss inzwischen die verdunkelten Fenster auf, so dass der Lord in der Mittagssonne stand. Diese Maßnahmen, zum Beweis, dass es sich bei dem Lord nicht um einen Vampir handelte, sowie die Worte von Kamosch und dem Büttel beruhigten die Bauern und sie zogen ab.
Wir verrammelten die Tore, Samulbra kümmerte sich um den Buckligen. Er lebte Nexus sei Dank noch.
Nachdem etwas Zeit vergangen war, und uns Samulbra für die Rettung seines Lebens gedankt hatte, erzählten wir ihm von den Erkenntnissen die wir hatten. Das nie ein Soldat die Höfe aufgesucht hatte. Das wir dort, wo angeblich seine Soldaten gewesen sein sollten, von Wesenheiten angegriffen wurden, die wir nicht kannten. Lord Samulbra war sichtlich erschrocken über diese Neuigkeiten. Wir beschlossen auf den Trupp Soldaten zu warten, die noch am Abend von einer Überprüfung zurück kehren sollten, um ihrem Führer und langjährigen Vertrauten des Lord´s ein paar Fragen zu stellen.
08.11.2009 17:45 Val ist offline E-Mail an Val senden Beiträge von Val suchen Nehmen Sie Val in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Val in Ihre Kontaktliste ein YIM-Name von Val: jaegerin1
Val Val ist weiblich
Lindwurm


Dabei seit: 29.04.2007
Beiträge: 278
Herkunft: Düsseldorf


Mitglied bewerten

Level: 38 [?]
Erfahrungspunkte: 1.340.075
Nächster Level: 1.460.206

120.131 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Val
Das Ende der Welt Teil 3 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Als er in der Abenddämmerung dann zur Burg zurückkehrte um Bericht zu erstatten, erwarteten wir ihn schon. Kamosch konnte mit Hilfe eines Zaubers erkennen, dass irgendwas mit dem Soldaten nicht stimmte. Aber welche Zauber auf dem Mann lagen, konnte er nicht sagen. Wir fragten ihn nach den Höfen und er bestätigte, dass er mit seinen Männern bereits dort gewesen wäre und nichts gefunden hätte. Ich versuchte es mit „Verzauberung brechen“. Irgendwie musste man ihm doch bei kommen. Der erste Zauber gelang und Raven stellte die gleiche Frage wieder. Etwas verwirrt behauptete er aber wiederum, dass er den Hof geprüft hätte. Ich sprach einen weiteren Zauber, Raven wiederholte ihre Frage. Da brach es aus ihm heraus. Er hätte eine wunderschöne Frau getroffen, die ihn so betört hätte, dass er zum Wohle des Volkes ein Mittel in die Brunnen geworfen hätte, dass die Bauern stark machen sollte.
Er hätte sich mit den Frauen in versteckten Gebäuden getroffen und auch der Alchemist wäre ein paar mal dabei gewesen. Ich zeigte dem Soldaten der grünen Schleim, den ich von dem Monster hatte sicherstellen können. Ja, das wäre das Zeug gewesen, dass die Frauen ihm gegeben hätten.
Lord Samulbra bot Kamosch und mir an, in seinem Studierzimmer diese Masse gründlich zu untersuchen. Wir gelangten zu dem Entschluss, dass dieses Mittel die Bauern erst stärkte und nach mehrmaliger Einnahme dann zu eben jenen Monstern machte, die wir bekämpft hatten. Und der Alchemist hatte es an viele der hier ansässigen Bauern verkauft. Wir mussten den Alchemisten finden sowie den Bauern das Mittel abnehmen. Lord Samulbra beauftragte seine Männer mit der Suche nach dem Händler, der Büttel startete einen Aufruf im Dorf. Wir untersuchten noch einmal die Masse.
Mir wurde klar, dass diese Masse immer wieder zu einem bestimmten Punkt gezogen wurde. Wie ein Kompass versuchte sie einen bestimmten Ort zu erreichen. Das war Hexenwerk. Auf was waren wir hier gestoßen? Warum wollten Hexen dieses Lehen, warum trachteten sie dem Lord nach dem Leben?


Kamosch sandte eine Nachricht an den Freund des Lords, dass es ihm gut gehe, er kein Monster wäre usw. Dann gingen wir zu Bett.
In dieser Nacht musste Kamosch einen schlimmen Traum gehabt haben, da er sichtlich übernächtigt und ein wenig mürrisch am nächsten Morgen auf uns wirkte.
Kamosch beschloss die Burg zu weihen und machte sich ans Werk. Er schützte die Burg vor möglichen bösen Eindringlingen usw.
Weil uns aber immer noch die Frage quälte, warum ausgerechnet Hexen an diesem Ort so interessiert waren, durchsuchten wir die Kellergebäude. Wir fanden nach einer Weile und auch erst nachdem Kamosch zauberte ein sehr altes Grab eines Paladins. Er muss wohl einst einer der mächtigsten seiner Art gewesen sein und wohl auch nicht unbedingt menschlicher Natur. Seine Gebeine, Artefakte, die möglicherweise dort lagen, wären für Hexen bestimmt ein sehr lohnender Schatz gewesen. Aber darum sollte sich dann doch besser die Inquisition kümmern.
Dann plötzlich hatten wir eine Stimme im Kopf. „Lator, komm zurück. Lavinia ist …“ dann brach es ab. Wir waren erschüttert. Was war passiert. Das die Nachricht nicht vollkommen übertragen wurde konnte nur bedeuten, dass der Absender nicht mehr die Zeit dazu gehabt hatte oder aber währenddessen verstorben sein musste. Wir mussten zurück nach Weitküste und herausfinden, was passiert war.
Samulbra teilte uns mit, dass er das Lehen an seinen ersten Soldaten übergeben hatte und sich persönlich mit einigen Männern um das Hexenproblem kümmern wolle. Er gab uns eine Schatulle mit 20.000 GM sowie einem Empfehlungsschreiben für die schwarze Zitadelle. Mit diesem Gold und dem Schreiben sollte es uns möglich sein, so schnell als möglich nach Weitküste zu gelangen.
Wir dankten ihm und ich bereitete mich vor, uns von hier aus erst einmal nach Lockheim zurück zu teleportieren. Von dort in der Schwarzen Zitadelle würden wir dann nach Weitküste weiter teleportiert werden.
Wir gelangten sicher nach Lockheim und suchten die schwarze Zitadelle auf. Wir zeigten das Empfehlungsschreiben und es wurde uns ermöglicht, Dank der überaus großzügigen Belohnung des Freundes von Lord Samulbra, einige wichtige magische Gegenstände sowie Tränke und Schriftrollen zu erwerben.
Einer der Magier führte uns dann in die Tiefen der Zitadelle, von wo aus der Teleport nach Weitküste erfolgen sollte. Auf dem Weg in die Gewölbe rannte plötzlich ein weitere Magier auf unseren Führer zu und drängte ihn, sofort an das Fenster zu gehen um sich dort was anzusehen. Wir begleiteten ihn. Was wir dann sahen verschlug uns die Sprache. Der Himmel verdunkelte sich, die Sonne wurde verdeckt und glühende Steine fielen auf die Erde. Rings um die Zitadelle wurde das Land zerstört und nur einem sehr mächtigen Schutzzauber war es zu verdanken, dass die Zitadelle noch stand. Keiner konnte sich erklären war da geschah. Der Magier drängte uns mit seinem Kollegen endlich in die Gewölbe zum Teleport zu gehen. Wir folgten ihm, auch wenn wir nicht sicher waren, ob es das Richtige war, was wir taten. Sollten wir bleiben und helfen? Aber was war mit Lavinia? Wir entschieden uns für Weitküste und vertrauten darauf, dass sich die Magier schon zu helfen wüssten.

Der Magier sprach den Zauber und wir gelangten nach Weitküste. Es bot sich ein Bild der Verwüstung. Lavinias Haus war zur Hälfte abgebrannt, dass Dach wie aufgerissen. Auch das Haus von Prof. Oldwoddel war vernagelt. Aber auf das schlimmste machte uns der Magier, der uns hergebracht hatte aufmerksam. Die Obsidianplatte, auf der die Teleportziele der Zitadelle eingeschlagen waren glühte und die gesamten Orte, Ziele wo man hin teleportieren konnte, verschwanden. Das, so erklärte uns der Magier, konnte nur bedeuten, dass diese Ziel komplett zerstört waren. Was war geschehen? Wir saßen hier fest. Wir machten uns auf den Weg zum Lazarett. Auf dem Weg dorthin liefen uns einige Bewohner über den Weg. Raven fragte nach den Vorkommnissen, wie das Haus von Lavinia so beschädigt werden konnte.

Was wir erfuhren, ließ uns dass Blut in den Adern gefrieren. Es sollte ein riesiges Monster gewesen sein. Ein Skelett. Es riss mit bloßen Händen das Dach des Hauses auf. Und einer der Fischer beteuerte, dass er gehört hatte wie das Monster gerufen haben soll „JETZT HOLE ICH MIR MEINE SCHWESTER“!!!!
Vantus!
Aber wie? Wir hatten ihn getötet. In geweihte Erde gebettet. Gesegnet. Wie konnte das sein. Wir liefen zum Dorffriedhof. Und tatsächlich. Vantus Grab war offen. Er war zurück gekehrt.
Kamosch sandte mentale Botschaften an Fidol, Balthasar und einen weiteren Offizier. Erkundigte sich nach dem Ergehen und teilte mit, was wir in der Zitadelle gesehen hatten.
Nur zwei Antworten erhielt er. Balthasar und der Offizier erwähnten unglaubliche Verwüstungen. Alle Städte zerstört, auch Chronos Magna. Zerstört. Wir sollten nur am Leben bleiben. Ähnliche Nachrichten von dem Offizier, der noch erwähnte, dass die Marskleriker sich zur Schlacht rüsteten. Von Fidol kam keine Antwort. Was war nur aus ihm geworden? Lebte er noch? Wir waren hilflos wie ein Neugeborenes. Die Welt um uns herum zerfiel und wir hatten keine Möglichkeit und auch nicht die Kräfte uns dieser Sache zu stellen.
Was wird passieren? Wie können wir handeln? Wie helfen? Wir wissen es nicht.
08.11.2009 17:46 Val ist offline E-Mail an Val senden Beiträge von Val suchen Nehmen Sie Val in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Val in Ihre Kontaktliste ein YIM-Name von Val: jaegerin1
Val Val ist weiblich
Lindwurm


Dabei seit: 29.04.2007
Beiträge: 278
Herkunft: Düsseldorf


Mitglied bewerten

Level: 38 [?]
Erfahrungspunkte: 1.340.075
Nächster Level: 1.460.206

120.131 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Val
Kommentar Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich bitte zu entschuldigen, wenn ich eventuell die zeitlichen Abläufe etwas durcheinander gebracht habe und ein Geschehnis vor das andere gebracht habe. Ist einfach zuviel passiert und ich hab zu wenig Notizen gemacht *g*

LG Michi
08.11.2009 18:03 Val ist offline E-Mail an Val senden Beiträge von Val suchen Nehmen Sie Val in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Val in Ihre Kontaktliste ein YIM-Name von Val: jaegerin1
Silke Silke ist weiblich
Uruk


images/avatars/avatar-12.jpg

Dabei seit: 25.09.2007
Beiträge: 84


Mitglied bewerten

Level: 32 [?]
Erfahrungspunkte: 392.413
Nächster Level: 453.790

61.377 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Daumen hoch! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Super Rilana, da kriegt man es direkt wieder mit der Angst zu tun :-))

__________________
"Je breiter jemand grinst, desto schärfer ist sein Messer..."
08.11.2009 18:35 Silke ist offline E-Mail an Silke senden Beiträge von Silke suchen Nehmen Sie Silke in Ihre Freundesliste auf
Udo Udo ist männlich
Ork


Dabei seit: 15.09.2008
Beiträge: 32


Mitglied bewerten

Level: 27 [?]
Erfahrungspunkte: 138.102
Nächster Level: 157.092

18.990 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

SUPER geschrieben Michi .....

und ich sag noch machts nichts kaputt ,da ist mann einmal nicht da smile ))
... das hört sich nicht gut an, gar nicht gut ...

auf Bald um licht ins dunkel zu bringen so Nexus will
13.11.2009 12:50 Udo ist offline E-Mail an Udo senden Beiträge von Udo suchen Nehmen Sie Udo in Ihre Freundesliste auf
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zauberturm-Forum » Beendete Spielrunden » Midgard Spielrunde - Die Tanelorn Saga » Rilanas Studien » Das Ende der Welt?!?!

Forensoftware: Burning Board 2.3.6, entwickelt von WoltLab GmbH