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Val Val ist weiblich
Lindwurm


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Teil 2 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mit letzter Kraft schleppte ich mich zurück und begab mich fast augenblicklich in ein Bett. Kamosch, der ebenfall seinen Schlaf brauchte, um wieder seine Zauber zu wirken, teilte sich mit mir eine Kabine.

Während wir schliefen, wurde es ungemütlich an Deck. Die Dunkelheit erreichte das Schiff und mit ihr kamen die ersten zwei Seegrasmonster. Von dem ersten Kampf bekamen Kamosch und ich nichts mit. Zu groß war die Erschöpfung, als dass wir aufwachen mochten. Doch mit jeder Stunde kamen mehr der Monster. Wir wachten vom Kampfgeschrei der Gefährten auf und rannten in den Gang hinaus. Einem der Monster war es gelungen unter Deck zu kommen und wir sahen es gerade noch in der Kabine von Afna Merawandschi verschwinden. Einen kurzen Moment dachte ich doch tatsächlich daran, so zu tun, als hätte ich es nicht gesehen. Zu groß war noch die Wut auf diesen Schwerenöter. Kamosch hatte wohl den gleichen Gedanken, denn auch er zögerte für den Bruchteil einer Sekunde. Aber dann brannte das Ehrgefühl doch hoch und er stürmte dem Monster in die Kabine nach. Just in diesem Moment lief Afna schreiend heraus und verschwand.
Ich rannte weiter nach oben und mir bot sich ein Bild des Schreckens. Raven und Lator stecken in einem schweren Kampf und ich konnte sehen, dass Lator von einem dieser Monster am Hals gehalten und gewürgt wurde. Es war ein harter unerbittlicher Kampf und diese Monster waren zäh. Ein Blitz verletzte zwei der Monster, die die Reling erklimmen wollten, schwer. Immer wieder wurden meine Gefährten in den Würgegriff genommen. Die Mannschaft tat alles, was in ihren Kräften stand. Auch Vater Feres, der nun nicht mehr bewacht wurde, war an Deck und mit einem Stab heilte er, gerade noch rechtzeitig, Raven von ihren tiefen Wunden.
Als an Deck soweit alles geklärt schien, stürmten wir hinunter um Kamosch zur Seite zu stehen, aber dieser hatte bereits sein Monster soweit geschwächt, dass es nicht lange dauerte bis auch dieses fiel. Afna´s Leibwächter sah nicht gut aus. Er hatte fast alle Knochen gebrochen und es war ein Wunder, dass er noch lebte.

In der Hoffnung, dass nun Ruhe einkehren würde, legten Kamosch und ich uns wieder schlafen. Es war für uns eine ruhige Nacht.

Halor hatte unterdessen mit viel Geschick eine Art Halskäfig gebaut, der die Kämpfer vor den gefährlichen Halswürgegriffen der Pflanzen schützen sollte. Es war eine sehr gute Entwicklung für uns.

Während einer der kurzen Verschnaufpausen hatte Lator eine Stimme im Kopf. Es war Schwarzhand, der Schiffsmagier der Seenixe. Er ließ die Botschaft verlauten das sie weiterhin auf Kurs zu Insel des Schreckens wären und das sie die Westroute nehmen würden, und hofften, uns dort bald zu treffen.

Erst am Morgen erfuhren wir, dass weiterhin Welle um Welle der Monster auftauchten, aber dank der Hilfe von Lirit, Skald und den anderen waren keine Opfer unter der Mannschaft zu beklagen und so konnten Kamosch und ich den Schlaf haben, den wir so dringend benötigten um für die Expedition am morgen gerüstet zu sein.

Nachdem die gröbsten Wunden verbunden und ein karges Frühstück eingenommen wurde, brachen wir auf, natürlich nicht ohne dass Kamosch sich von seinem kleinen Freund, dem Küchenjungen eingehend verabschiedete und abermals versprach es würde alles gut werden und er würde das Böse vernichten.
Wir waren 8 und hofften, dass es reichen würde, um einen Weg zu finden, uns zu befreien. Der Rest blieb auf der Seedrache um im Falle unseres Sieges das Schiff zu manövrieren und uns zu retten. Denn wir gingen davon aus, dass alles was jetzt noch fest war, verschwinden würde, würden wir die Quelle zerstören, die es nährte.

Schon bald erreichten wir den Rand des Waldes. Wir schritten durch die lianenartigen Ranken. Im Inneren war es dunkel und wir entdeckten in der Nähe ein riesiges Schiff. Es war schon arg ramponiert und über und über mit Ranken und Geflecht bedeckt. Und es schien, als würde am Rumpf sein schwarzes Herz pulsieren. Wir kämpften uns schnell an Bord, als wir entsetzt feststellen mussten, dass Seegrasmonster um uns herum auferstanden.

Das riesige Schiff hatte seine besten Tage schon gesehen und als wir die erste Treppe hinunter stiegen hörten wir um uns herum Stimmen und Geräusche. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die ersten Monster uns erreichen würden. Wir beeilten uns in die untere Region zu kommen, weil wir dort das Herz vermuteten, was wir von draußen schon gesehen hatten.

Die Stimmen in meinem Kopf wurden fast unerträglich. Ich hatte sehr große Schwierigkeiten, mich auf den Weg und die Aufgabe zu konzentrieren. Dann sahen wir es. Schwarz, dunkel, bedrohlich. Eklige schwarze Tentakeln in einem Ausmaß, dass man meinen könnte, es gäbe kein Ende und sie wanden sich weiter zur Mitte des Schiffsteils wo sie in einem riesigen Loch in ein noch tiefer gelegenes Deck schlingerten. Mein erster Gedanke war Feuerball. Einfach in die Mitte. Aber diese verdammten Stimmen in meinem Kopf. Ich formte die Worte und sie verdreht sie. Der Zauber war dahin.

Schon droschen die anderen mit Schwertern, Äxten und Bogen auf das Ungetüm ein. Ich versuchte einen weiteren Zauber. Unter Aufbringung aller Konzentration gelang mir dieser und ich hörte die Kreatur in meinem Kopf schreien. Es war die Hölle. Immer wieder wurden wir angegriffen und es würde bestimmt nicht mehr lange dauern, bis dieses Monstrum seine Kinder herbeigerufen haben würde und wir auf zwei Seiten zu kämpfen hätten.
Dann flog Kamosch in hohem Bogen an Raven und Lator vorbei. Der Schlag der Tentakel hatte ihn schwer getroffen und ich konnte nur hoffen, dass er ihn überlebt hatte.

Schon hörten wir auf der Treppe die ersten schlurfenden Schritte. Sie kamen. Dann war es auf einmal vorbei. Der letzte Schlag, das letzte magische Geschoss, jemand hatte den tödlichen Treffer gelandet. Unter markerschütterndem schreien fiel die Kreatur in sich zusammen. Dann war es still. Das schmierige Grün wich einem wunderbarem Blau. Das Meer war zurückgekehrt und damit unser nächstes Problem. Dieses Schiff würde sinken und wir mit ihm.

Wir rannten die Treppe hoch. Oben begannen Raven und Kamosch in aller Hektik noch einmal in den Kabinen zu suchen. Lator suchte sich eine große Planke, von der er hoffte, dass sie ihn tragen würde. Seine Rüstung würde ihn sonst in den sicheren Tod reißen.

Mit den Funden bahnten wir uns einen Weg auf die Kapitänskajüte und harrten aus in der Hoffnung, dass die Seedrache bald kommen und uns an Bord nehmen würde.
Das Wasser stieg höher und höher und dann sank das Schiff unter uns. Wir hatten schon Angst, dass der Sog uns mit in die Tiefe reißen würde, aber dann zerbrach das Schiff in tausend Teile und der Sog verschwand.

Raven paddelte drauf los, in die Richtung wo sie die Seedrache vermutete. Und tatsächlich. Ihr Überlebenssinn hatte sie nicht getäuscht. Am Horizont tauchte die Seedrache auf. Wir waren gerettet.
Die Freude an Bord war groß. Wir konnten wieder Fahrt machen und dank der Nachricht des Magiers Schwarzhand wussten wir, welche Richtung wir einschlagen mussten.
Und der kleine Küchenjunge wich kaum noch von der Seite Kamosch´s und bewunderte ihn aus vollem Herzen.

Diese Reiseetappe war gemeistert, aber was stand uns noch alles bevor….
21.12.2008 12:35 Val ist offline E-Mail an Val senden Beiträge von Val suchen Nehmen Sie Val in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Val in Ihre Kontaktliste ein YIM-Name von Val: jaegerin1
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